Einige Kunden betreue ich über eine längere Zeit bei ihren Ordnungprojekten. Einem Kunden (mit einer kleinen Selbständigkeit nebenberuflich) hatte ich Anbetracht seiner vielen Papierordner vorgeschlagen, Teile seines Papierkrams zu digitalisieren. Er könnte sich so von den Unterlagen trennen, hätte sie jedoch noch in digitaler Form. Ok, ok, ok… Das hätte ich nicht sagen dürfen. Böse Blicke! Das Papier darf nicht weg. Was, wenn das Finanzamt kommt und und und. Ich konnte seine Sorgen nicht entkräften. Nicht zu dem Zeitpunkt. Es war zu früh!

Ich mied das Thema „Papierkram digitalisieren“ in den folgenden Sitzungen. Dennoch brachte ich irgendwann meinen Scanner mit, um eine Steuererklärung aus 2005 zu scannen, nur als Versuch. Als Test wie sein Speichersystem funktioniert & ob alles sicher eingerichet ist. Denn ohne Netz & doppelten Boden sollte man keine Unterlagen digitalsieren.

Zurück zum Scanner. Mein Kunde war augenblicklich so begeistert, dass wir alles gescannt haben. Sprich, alle Steuerunterlagen der letzten 8 Jahre. Ich konnte ihn kaum bremsen. Zwischen beiden Ereignissen lagen einige Wochen, viel vernichtetes Papier & viel mehr Klarheit zu den Papierkram-Themen. Oft hält man das gute Papier aus Angst fest. Angst, die entsteht, weil man nicht mehr weiß was man alles aufhebt.

Mein Tipp für alle, die diese Angst kennen. Tastet euch ran an die Unterlagen. Sortiert als erstes alte Rechnungen aus, dann Verträge, die längst gekündigt sind. Klärt Themen, die geklärt werden können.

Wenn ihr Unterstützung benötigt, meldet euch gerne bei mir. Bucht ein kostenloses Kennenlerngespräch & dann besprechen wir ein mögliches Vorgehen. Manchmal brauchen meine Kunden nur 1-2 Sitzungen und sortieren danach alleine weiter. Es erfüllt mich mit großer Freude, wenn ich meinen Kunden motivieren konnte und die Angst vor dem Papierkram sich in Luft aufgelöst hat – genauso, wie ein Großteil des angesammelten Papiers.