Autsch, die Überschrift ist hart. Doch welche Apps braucht man wirklich. Der technische Fortschritt ist klasse & er ermöglicht uns, das Smartphone nicht nur als Ablenkungsmaschine zu nutzen, sondern als kleinen Mini-PC. Das spart unheimlich viel Zeit und wir können Dinge von unterwegs erledigen.

Ich liebe den technischen Fortschritt! Als kleiner Technik-Geek nutze ich alles, was mir im Alltag hilft. Aber eben nur das was mir hilft & das bewusst.

Das war nicht immer so!

Ich war Smartphone-Abhängig. Ich hatte immer Nackenschmerzen, die Hand immer am Telefon und RE-agierte auf JEDES Signal. Sobald das Smartphone einen Ton von sich gibt – gucken – zack! Und ja, selbst, wenn es keinen Ton von sich gibt, gucken. Denn! Es gibt vielleicht eine neue Information und ich habe es nur nicht gehört. Nicht dass ich etwas verpasse. Ich war permanent angespannt. Immer im Alarm- und Bereitschaftsmodus, ohne dass ich im Notdienst arbeite. Nein, einfach so privat. Immer parat.

Irgendwann war ich so satt. Überfüttert mit gewünschten & ungewünschten Informationen und gestresst von den Erwartungen in den digitalen Kommunikationskanälen. Das war 2016.

Ich suchte nach Alternativen und einen Weg für mich, den technischen Fortschritt wieder für mich zu nutzen – ich trennte mich von sinnlosen Apps & behielt nur noch die Apps, die mir einen Mehrwert bieten.

Sollte das Smartphone wirklich nur ein Entertainer sein – für die Überbrückung der Langeweile?

In meinem Freundes- & Bekanntenkreis fragte ich herum, ob jemand tolle & nützliche Apps auf seinem Telefon hat, die er empfehlen könnte. Die Informationsflut auf meinem Telefon störte mich. Keiner wusste so richtig eine Antwort. Ein Wissensquiz war im Angebot. Ein Smartphone ist nun mal ein Entertainer. Für mich reichte das nicht und ich machte mich sprichwörtlich auf den Weg. Es war ein langer Weg auf dem ich nach nützlichen Apps suchte & mich von vielen sozialen Plattformen verabschiedete bzw. die Nutzung stark reduzierte. Immer mit den Stimmen im Kopf – „aber dann gehörst du nicht mehr dazu“. Und gleich vorweg – die Stimmen waren unbegründet.

Foto Handy LogoMittlerweile habe ich einige sinnvolle HandyApps entdeckt und freue mich immer wieder, wenn ich diese nutze. Sie erleichtern mir Dinge, sparen Platz, sparen Zeit oder geben mir neue Impulse. Doch welche Apps braucht man wirklich?

Das sind meine Lieblings-Apps

Meine Informationen ziehe ich vor Allem von meinen Lieblings-Internetseiten über Podcasts oder Blog-Artikel. Dafür muss ich jedoch nicht auf die einzelnen Seiten gehen und nach Neuigkeiten suchen. Es gibt sogenannte Feedreader und Podcast Apps. Diese servieren mir die neuesten Inhalte von meinen gespeicherten Seiten. Abends nehme ich mir regelmäßig Zeit und lese die Apps wie eine Zeitung. Nach meiner „eigenen Zeitung“ habe ich lange gesucht und mit den beiden Apps Feedly & Podcast Addict bin ich sehr zufrieden! Ein großer Vorteil ist für mich, dass ich jeden Artikel nur einmal sehe. Entweder lese ich ihn sofort oder speicher ihn für später.

Die Suche nach Kleingeld und das Warten am Automat bei Bahnfahrten fällt durch die BahnApp und VBB-App weg. Ich kann immer auf die letzte Minute losgehen und habe am Monatsende einen Überblick wie viel Geld ich für Bahnfahrten ausgegeben habe. Seitdem in der BahnApp auch die Bahncard gespeichert ist, muss ich diese auch nicht immer dabei haben.

Das Thema Kundenkarten. Ich habe wirklich viele und mein Portmonee drohte zu platzen. Auch dafür gibt es eine App. Mit der Stocard-App habe ich alle Kundenkarten dabei und im Portmonee nur noch das Wichtigste. Zusätzlich nutze ich die Payback App, weil das eine meiner wenigen Kundenkarten ist, bei der ich das Punkteprogramm aktiv nutze.

Für meine Ablage & meine Selbständigkeit nutze ich eine Scanner-App, mit der ich Dokumente fotografiere & ein PDF erhalte. Dieses PDF speichere ich von dort in meinem digitalen Ablagesystem. Auf mein digitales Ablagesystem kann ich auch von überall mit meinem Telefon zugreifen. Das ist für mich einer der größten Vorteile und Errungenschaften.

Ein letztes Thema welches mir sehr am Herzen liegt, deshalb gehört es hier noch rein. Bevor ich meine Unterlagen und Daten digitalisiert habe, habe ich mich mit dem Thema Sicherheit beschäftigt. An der Stelle mit dem Thema Passwort-Sicherheit. Es gibt dazu einen separaten Artikel. Auch für meine Passwörter habe ich mir digitale Hilfe geholt & habe für jeden meiner xxx Online-Zugänge ein anderes Passwort, welches in der Regel 16 Zeichen lang ist. Auf die Passwörter kann ich von überall, vom Smartphone & PC zugreifen. Sie sind sicher verwahrt & immer griffbereit.

Und nun?

2 Jahre später gibt mein Handy nur noch 2 Töne von sich. Wenn jemand anruft oder wenn eine SMS eingeht. Um meine Erreichbarkeit im Notfall dennoch sicherzustellen, habe ich die Mailbox aktiviert. So kann jeder Anrufer sein Anliegen hinterlassen, falls er mich nicht erreicht. Alle anderen Informationen und Nachrichten lese ich, wenn ich mir die Zeit dafür nehme.

Das war einer meiner ersten Artikel zum Thema mein Smartphone mein Helfer. Weitere Artikel werden folgen. Wenn du weiter in das Thema digitale Ordnung eintauchen willst, dann lege ich dir meine Webinar-Aufzeichnung ans Herz. Über meine aktuellen Workshop-Termine & -Themen informiere ich in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe oder meinem Newsletter, zu dem du dich unten anmelden kannst. ich freue mich auf dich & schicke dir…

Entspannte Grüße
Nadine

Kennst du schon meinen Workshop „Digitale Ordnung in 6 Schritten“? Ich zeige dir wie du mit digitaler Ordnung Zeit sparen kannst & vor allem auf was du alles achten solltest.

Nadine Hirte– Inhaberin der Ordnungsberatung „Entspannte Ordnung“ & Moderatorin vom Podcast OrdnungHOCHzwei.