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[Autorin: Nadine Hirte]

Fast jeder -egal ob Kunde, Follower oder Freund – sagt zu mir: „Nadine, in Sachen Papierkram bin ich der unordentlichste Mensch, den du je gesehen hast. Wirklich! Bei mir ist es richtig schlimm.“ Meist gefolgt von der Aussage: „So ordentlich wie du bist… „

Wer meine Geschichte kennt, der weiß, dass ich tatsächlich einmal sehr ordentlich war. Derjenige weiß aber auch, dass ich irgendwann stark nachgelassen hab. Gäbe es einen Preis, dann wäre ich zur unordentlichsten Person 2014, 2015 und auch 2016 gekürt worden.

Diesen Preis gibt es aber nicht & dennoch habe ich 2017 etwas geändert. Nicht etwa, weil ich unordentlich war. Sondern, weil

  • es mich belastet hat
  • ich viele ungeklärte Themen hatte, von denen ich wusste (und leider noch mehr Themen, von denen ich bis dahin nichts ahnte)
  • in meinem Chaos-Schrank kein Platz mehr war
  • es hat mich Geld für unnötige Verträge oder Dinge, die ich verschlafen habe, gekostet

Aber hauptsächlich wegen Punkt 1, weil es mich belastet & blockiert hat.

Jeder Mensch hat sein eigenes Ordnungsbedürfnis. Und deshalb antworte ich auf den Satz von oben genauso: „Solange die Ordnung für dich ok ist, dann ist es in Ordnung.“ Problematisch wird es erst, wenn es belastend & teuer wird. Oftmals liegen hinter den offensichtlichen Themen auch versteckte Themen & das Ordnung schaffen kann unheimlich befreiend sein. Dafür muss die Zeit jedoch reif sein.

Bin ich immer ordentlich? NEIN!
Gehen mir manchmal Dinge durch? JA!
Aber ich habe eine Grundordnung, die mich beruhigt & die dafür sorgt, dass ich alles wieder schnell im Griff habe.

Es ist aber auch ein Thema, was uns nicht ausschließlich alleine betrifft. Wenn ein Notfall oder der Ernstfall eintritt, betrifft es auch deine Nächsten oder Vertrauenspersonen. Schlimm, wenn sich niemand zurecht findet & nichts geklärt ist. Weil bspw. kein Master-Ordner mit einem klaren Ablage-System besteht, keine Notfallliste existiert oder weil alles digitalisiert ist & niemand die Zugangsdaten hat.

Wie kannst du Ordnung schaffen, wenn die Zeit für dich reif ist?

  1. Schaffe deine Grundordnung & plane ausreichend Zeit ein. In der Regel zieht sich das Ganze über mehrere Wochen, die aber schon nach kurzer Zeit eine unglaubliche Erleichterung & Klarheit schaffen.
  2. Schaffe einen Ort, wo du den Papierkram zwischenparken kannst, nachdem du ihn aus dem Briefkasten geholt hast. (bspw. in einer Kommandozentrale)
  3. Schaffe dir wöchentliche Routinen. Papierkram muss nicht täglich erledigt werden, aber regelmäßig und zeitnah.
  4. Fange mit dem Papierkram an & gehe erst dann zur digitalen Ablage über. (Während der Papierkram einige Wochen dauert, benötigt die digitale Ablage gerne einige Monate)

Mein Angebot diesbezüglich:

Kurs 1: Ordnung im Papierkram Kurs 2: Ordnung digitalen Ablage
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Ordentliche & entspannte Grüße
Nadine

Wenn du weitere Unterstützung benötigst, findest du Ordnungsprodukte sowie mein Angebot im Shop:

Hinweis: Ich ersetze keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Mein Ziel ist es, scheinbar komplexe Dinge einfach zu erklären.


Die Autorin:
Nadine Hirte unterstützt mit ihrem System des Master-Ordners Privatpersonen & Unternehmer Ordnung in den Papierkram (auch digital) zu bekommen. Nachdem sie mehr als 10 Jahre Prozesse in Finanz-/Controllingabteilungen internationaler Unternehmen optimiert hat, weiß Nadine, dass eine einfache Grundordnung (auch digital) viel Zeit & Geld spart.

Danke fürs Teilen!

Warum du nicht der unordentlichste Mensch bist, den ich je gesehen habe!

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