Hallo,

ich bin Nadine

Die Frau hinter Entspannte Ordnung, die zeigt wie Papierkram und Organisation einfacher, klarer und leichter wird.

Frau hält in einem Heimbüro einen großen braunen Ordner mit der Aufschrift „Notizen/Träume“.

Ich liebe es, Dinge zu sortieren, zu organisieren und so einfach wie möglich zu gestalten. Das hat mich schon sehr früh fasziniert.

Eigentlich wollte ich einmal in einer Bank arbeiten und habe dort mehrere Praktika gemacht.

Aber manchmal kommt das Leben anders, als man denkt...

DER Schrank im Wohnzimmer

Meine Geschichte mit Papierkram begann lange bevor ich Betriebswirtschaft studiert habe oder im Controlling die Geschäftsleitung mit Budgets, Analysen, Prozessoptimierungen unterstützt habe.

Sie begann im Wohnzimmer meiner Eltern. Genauer gesagt bei diesem einen (!) Schrank, in dem der gesamte Papierkram landete. 

Weißt du, nachdem die Mauer Ende der 80er gefallen war, brach plötzlich viel neuer Papierkram über uns herein. In der DDR kannten wir das so nicht.

Das Gute daran: Alles landete an einem Ort. In diesem Schrank.

Nur stellte sich immer wieder die gleiche Frage: Was bedeuteten diese Unterlagen eigentlich genau... und wo waren sie, wenn man einmal etwas Bestimmtes suchte? 😫

Wenn ein Dokument gebraucht wurde, begann oft das gleiche Ritual:

  • Der Schrank wurde geöffnet.
  • Ordner plus Stapel an Unterlagen wurden herausgezogen.
  • Alles durchgesehen und von einem Haufen auf den anderen geworfen.

Ja genau, alle Unterlagen aus dem Schrank lagen dann auf dem Wohnzimmerboden verteilt. Und auch die Stimmung war am Boden.

Fünf stehende Ringbücher in verschiedenen Farben: Braun, Rosa, Blau, Weiß und Schwarz, in einer Reihe angeordnet.

Mein erstes Papierkram-Projekt

Irgendwann fragte ich meine Eltern: „Darf ich den Schrank einmal sortieren?“ Zuerst wollten sie nicht so recht. Ich musste mehrmals fragen.

Sie wollten die Augen vor dem Schrank verschließen und konnten sich auch nicht vorstellen, was ich da hätte machen oder ändern können. Aber schließlich willigten sie ein.

Ich erinnere mich noch genau, mit wie viel Freude ich alles sortiert habe. 🥳 Damals hätte ich nicht gedacht, dass mich aufräumen, neu ordnen, vereinfachen, übersichtlicher gestalten, etc. mich mein ganzes Leben begleiten würde.

Struktur wurde mein Beruf

Genau die Dinge gehörten später auch irgendwie zu meinem Job. Zwar nicht in der Bank, wie ich es mir als Kind erträumt habe. Ich studierte Betriebswirtschaft und landete im Controlling. Einen Bereich, von dem ich bis zu meinem Studium nicht mal wusste, dass es ihn gibt.

Im Controlling war ich verantwortlich dafür Unternehmenszahlen für die Geschäftsführung oder den Vorstand so einfach wie möglich darzustellen, sodass darauf basierend Entscheidungen getroffen werden konnten. Aber auch Prozesse aufzubauen und Strukturen zu entwickeln oder auch zu vereinfachen, wenn sie zu kompliziert geworden waren, gehörte dazu.

Mein Weg führte mich dabei durch verschiedene Städte in Deutschland. Potsdam. Frankfurt am Main. Das Ruhrgebiet. Mein Traum war jedoch immer, in Berlin zu leben. Berlin Mitte, seine historischen Gebäude und die Spree ziehen mich magisch an. Außerdem ist meine Heimat im Nordosten von Berlin. Dort bin ich groß geworden.

Büro NYC

Berlin und weiter...

Irgendwann war es so weit. 😍 Eines der ersten und vermutlich bekanntesten Berliner Tech-Startups engagierte mich. Zuerst arbeitete ich dort an der Spree, mit Blick auf die Spree und meinen geliebten Fernsehturm.

Später entsendeten sie mich in unser New Yorker Büro, wenige Schritte von der Wall Street entfernt, sodass ich dort direkt auf die New Yorker Börse schauen konnte.

Und von meinem Zuhause auf die Freiheitsstatue und Ellis Island. Coffee to go, viel Sonne und diese besondere Energie der Stadt gehörten plötzlich zu meinem Alltag.

Vielleicht denkst du jetzt: Wow. 

Und ja, diese Zeit war außergewöhnlich. Ich, das kleine, schüchterne und zurückhaltende Mädchen aus der ehemaligen DDR, Wahnsinn!

Ich habe die Arbeit und das Leben dort sehr geliebt. Besonders die offene Art der Menschen und das Lächeln im Gesicht oder nette Wort. Egal ob Doorman, Barista, CEO oder jemand auf der Straße. Ein Lächeln oder nettes Wort macht den Tag gleich schöner.

Eine wichtige Erkenntnis

Aber weißt du, was ich in diesen Jahren auch gelernt habe?

Am Ende kochen alle nur mit Wasser.

Selbst New York wurde für mich irgendwann ganz normal.

  • Die Arbeit im Controlling.
  • Gespräche in der Chefetage.
  • Die Arbeit an der Wall Street.

Das war mein Leben und mein Alltag. Und was mir noch wichtig ist. Ich habe mich deshalb nie als etwas Besseres gefühlt und tue es auch heute nicht. Ich habe auch nie verstanden, warum manche Menschen sich über andere stellen, nur weil sie mehr Geld haben oder eine „wichtigere“ Position. Jeder von uns hat seine Geschichte.

Was mich wirklich fasziniert (hat), ist etwas anderes:

  • Systeme und Strukturen zu verstehen
  • und komplexe Themen so zu organisieren, dass sie einfacher werden.

Das Leben auf der Überholspur

Über die Jahre wurde mein Leben immer "schneller", wie man so schön sagt. Ich arbeitete viel. Reiste viel. War ständig unterwegs.

Von außen sah alles großartig aus.

Dann verstarben zwei geliebte Menschen kurz hintereinander. Es waren nicht die ersten Abschiede in meinem Leben, die mir sehr weh taten. Aber es waren die Ersten, die ich in ihren letzten Stunden begleitet habe. Ich habe versucht für sie da zu sein, so wie sie mein Leben lang für mich da gewesen waren.

Diese Zeit hat mich verändert.

Danach lebte ich mein Leben einfach weiter, lenkte mich ab, einfach noch ein bisschen "schneller". Ich war auf Autopilot in den Burnout. Mein Körper zog eines Tages die Notbremse. Von hundert auf null. Von einem Tag auf den anderen ging plötzlich nichts mehr.

Das war schwer zu begreifen. Mein Leben und mein Alltag änderten sich schlagartig.

In dieser Zeit entdeckte ich etwas, das irgendwie schon wieder witzig ist. Beruflich immer top organisiert aber privat hatte ich mir inzwischen meinen eigenen Chaos-Schrank geschaffen. Ganz ähnlich wie der aus meiner Kindheit.

Nur dass diesmal ich diejenige war, die davorstand und dachte:
Wo finde ich Dokument xyz?
Wo fange ich am besten an?
Was ist wichtig?

Eine Person mit langen Haaren hält einen Ordner mit Dokumenten, trägt ein schwarzes Oberteil und steht vor einem hellrosa Hintergrund.

Der Schrank wurde eines meiner Projekte während meiner langen Genesung. Aus dem Schrank wurde mein Ordner und ich nannte ihn Master-Ordner.

Und immer wieder stellte sich mir dabei die gleiche Frage: 

Wie machen andere Menschen das eigentlich,
die weniger Bezug zu den Themen haben?

Logo Entspannte Ordnung

Entspannte Ordnung war geboren

Viele Themen wirken schwer. Nicht weil sie es sind, sondern weil sie unnötig kompliziert dargestellt werden.

Niemand sollte sich dumm fühlen müssen, nur weil Dinge kompliziert gemacht werden.

Viele Themen gar nicht so schwer, wenn man sie klar, übersichtlich und verständlich erklärt.

Genau das ist eines meiner Ziele mit Entspannte OrdnungPapierkram sollte einfach nebenher mitlaufen und nicht erst dann wichtig oder ernst werden, wenn etwas schiefläuft oder ein Notfall eintritt.

Mein Ziel ist deshalb keine perfekte Ordnung.
Mein Ziel ist eine entspannte Ordnung.

Eine Ordnung, die zum Leben passt und im Alltag einfach mitläuft, egal ob privat oder im Business.

Schön, dass du zu mir gefunden hast!

Wenn du möchtest, findest du 👉 hier mein Angebot rund um Papierkram und Organisation.