Hallo,

ich bin Nadine

Die Frau hinter Entspannte Ordnung und den Beiträgen, Kursen sowie Übersichten rund um Papierkram und Organisation.

Ich liebe es, Dinge zu sortieren, zu organisieren und so einfach wie möglich zu gestalten.
Das hat mich schon sehr früh fasziniert.

Eigentlich wollte ich einmal in einer Bank arbeiten und habe dort mehrere Praktika gemacht.
Aber manchmal kommt das Leben anders, als man denkt.

DER Schrank im Wohnzimmer

Meine Geschichte mit Papierkram begann lange bevor ich Betriebswirtschaft studierte oder im Controlling arbeitete. Sie begann im Wohnzimmer meiner Eltern.

Genauer gesagt bei diesem einen Schrank, in dem der gesamte Papierkram landete. Nachdem die Mauer gefallen war, brach plötzlich viel neuer Papierkram über uns herein.
In der DDR kannten wir das so nicht.

Das Gute daran: Alles landete an einem Ort. In diesem Schrank.

Nur stellte sich immer wieder die gleiche Frage: Was bedeuteten diese Unterlagen eigentlich genau... und wo waren sie, wenn man einmal etwas Bestimmtes suchte? 😫

Wenn ein Dokument gebraucht wurde, begann oft das gleiche Ritual:
Der Schrank wurde geöffnet.
Ordner wurden herausgezogen.
Briefe durchgesehen.

Und bald lagen alle Unterlagen aus dem Schrank auf dem Wohnzimmerboden verteilt. Die Stimmung war dann schnell im Keller.

Mein erstes Papierkram-Projekt

Irgendwann fragte ich meine Eltern: „Darf ich den Schrank einmal sortieren?“ Zuerst wollten sie nicht so recht. Sie wollten einfach nichts mehr von diesem Schrank hören.

Doch irgendwann sagten sie ja. Und ich erinnere mich noch genau, mit wie viel Freude ich alles sortiert habe. 🥳

Damals wusste ich noch nicht, dass mich dieses Thema mein ganzes Leben begleiten würde.

Struktur wurde mein Beruf

Später wurde Struktur tatsächlich mein Beruf. Zwar nicht direkt in der Bank. Aber ich studierte Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im Controlling.

Dort half ich Unternehmen dabei, Budgets zu erstellen, Prozesse aufzubauen und Strukturen zu entwickeln oder auch zu vereinfachen, wenn sie zu kompliziert geworden waren.

Mein Weg führte mich dabei durch verschiedene Städte in Deutschland. Potsdam. Frankfurt am Main. Das Ruhrgebiet. Mein Traum war jedoch immer, einmal in Berlin zu leben. Denn meine Heimat liegt im Nordosten von Berlin. Dort komme ich her.

Berlin und weiter...

Irgendwann war es so weit. 😍 Eines der ersten und vermutlich bekanntesten Berliner Tech-Startups engagierte mich. Zuerst arbeitete ich dort an der Spree – mit Blick auf meinen geliebten Fernsehturm.

Später entsendeten sie mich in unser New Yorker Büro. Es lag in der Broad Street, nur wenige Schritte von der Wall Street entfernt. Von unserem Büro aus konnte ich direkt auf die Börse schauen.

Und von meinem Zuhause aus auf die Freiheitsstatue und Ellis Island. Coffee to go, viel Sonne und diese besondere Energie der Stadt gehörten plötzlich zu meinem Alltag.

Vielleicht denkst du jetzt: Wow. Und ja, diese Zeit war außergewöhnlich. Ich – das kleine, schüchterne und zurückhaltende Mädchen aus der ehemaligen DDR, lernte dort unglaublich viel.

Ich habe das Leben dort sehr geliebt. Besonders die offene Art der Menschen.

Egal ob Doorman, Barista, CEO oder jemand auf der Straße. Alle hatten ein Lächeln oder nettes Wort.

Büro NYC

Eine wichtige Erkenntnis

Aber weißt du, was ich in diesen Jahren auch gelernt habe? Am Ende kochen alle nur mit Wasser.

Und selbst New York wurde für mich irgendwann ganz normal.
Die Arbeit im Controlling.
Gespräche in der Chefetage.
Entscheidungen über große Zahlen.

All das gehörte einfach zum Alltag. Ich habe mich nie als etwas Besseres gefühlt. Und ich habe auch nie verstanden, warum manche Menschen sich über andere stellen, nur weil sie mehr Geld haben oder eine „wichtigere“ Position.

Was mich wirklich fasziniert hat, war etwas anderes:
Systeme und Strukturen zu verstehen
und komplexe Themen so zu organisieren,
dass sie einfacher werden.

Das Leben auf der Überholspur

Zeitgleich wurde mein eigenes Leben immer schneller.
Ich arbeitete viel. Reiste viel. War ständig unterwegs.
Von außen sah alles großartig aus.

Dann verstarben zwei geliebte Menschen kurz hintereinander. Es waren nicht die ersten Abschiede in meinem Leben. Aber es waren die ersten, bei denen ich ihre letzten Stunden bewusst begleitet habe. Ich war für sie da, so wie sie ein Leben lang für mich da gewesen waren.

Diese Zeit hat mein Denken verändert. Innerlich merkte ich schon, dass ich nur noch funktionierte aber ich änderte nichts, sodass mein Körper irgendwann die Notbremse zog.

Die Diagnose lautete: Burnout. Von hundert auf null.
Von einem Tag auf den anderen ging plötzlich nichts mehr.
Keine Energie.
Keine Kraft.

Das war schwer zu begreifen. Und mein gesamtes Leben änderte sich schlagartig.

Während meiner langen Genesungszeit entdeckte ich etwas, das irgendwie schon wieder witzig ist. Beruflich immer top organisiert aber privat hatte ich mir inzwischen meinen eigenen Chaos-Schrank geschaffen. Ganz ähnlich wie der aus meiner Kindheit.

Nur dass diesmal ich diejenige war, die davorstand und dachte:
Wo fange ich eigentlich an?

Das wurde eines meiner Projekte während meiner Genesung. Und immer wieder stellte sich mir dabei die gleiche Frage: Wie machen andere Menschen das eigentlich, die weniger Bezug zu den Themen haben?

Logo Entspannte Ordnung

Entspannte Ordnung war geboren

Viele Themen wirken schwer. Nicht weil sie es sind, sondern weil sie unnötig kompliziert dargestellt werden.

Niemand sollte sich dumm fühlen müssen, nur weil Dinge kompliziert erklärt werden.

Dabei sind viele Themen viel einfacher, wenn man sie klar, übersichtlich und verständlich erklärt.

Genau das möchte ich mit Entspannte Ordnung tun. Ich möchte zeigen, dass Papierkram nicht erst dann wichtig wird, wenn etwas schiefläuft oder ein Notfall eintritt.

Sondern dass es im Alltag unglaublich entlastend ist, wenn Unterlagen übersichtlich organisiert sind und man jederzeit weiß, wo man etwas findet.

Für Privatpersonen genauso wie für Unternehmer. Denn gute Strukturen schaffen Klarheit. Sie sparen Zeit, vermeiden Stress und geben Sicherheit.

Mein Ziel ist deshalb keine perfekte Ordnung.
Mein Ziel ist eine entspannte Ordnung.

Eine Ordnung, die zum Leben passt und im Alltag einfach mitläuft.

Wenn du möchtest, findest du hier meine wichtigsten Kurse und Übersichten rund um Papierkram und Organisation.

Schön, dass du zu mir gefunden hast!

Wenn du möchtest
, findest du hier meine wichtigsten Kurse und Übersichten rund um Papierkram und Organisation.