Nadine Hirte, Gründerin & Inhaberin

Du kannst mich Nadine nennen

Steckbrief

Wohnort / Heimat: Berlin / Brandenburg

Zweite Heimat: USA, seit meiner Entsendung 2011/12

Harte Fakten: BWL - Diplom-Kauffrau, Bilanzbuchhalterin, Controllerin

Mission: Papierkram für jedermann einfach gestalten

Es geht nicht darum wie schnell du deinen Papierkram erledigst,
sondern mit wieviel Liebe x Leichtigkeit.

DDR • BRD • USA und sein Papierkram

Dank meines Lebensweges dürfte ich verschiedenen Ausprägungen von und Umgang mit Papierkram kennenlernen. Ich bin ein Kind der 80er. Geboren in der DDR. Erwachsen geworden im vereinten Deutschland. Mit Anfang 30 zog es mich nach NYC, USA.

3 politische/gesellschaftliche Systeme, 3 Jahrzehnte und Papierkram der unterschiedlicher nicht sein könnte.

Die Wende: Schrank des Grauens Nr. 1

Für meine Eltern änderte sich mit der Wende der Papierkram schlagartig. Angefangen von der Lohnzahlung, über Versicherungen, bis zu Versandkatalogen, wo sie Dinge bestellen konnten, die es bis dahin nicht einmal unter der Ladentheke gab.

Mit dem neuen Lebensstil nahm der Papierkram ungeahnte Ausmaße an. All die Briefe und Unterlagen wurden chronologisch in einen Schrank geworfen. Der Schrank des Grauens. Mein erstes Ordnungsprojekt!

Umzug in die USA und alles ist anders

Es würde jetzt zu weit führen hier alle Erlebnisse und Erkenntnisse bzgl. Papierkram aus meiner Zeit in den USA zu erzählen. In meinen Kursen spreche ich die Themen vermehrt und immer wieder an, auch um den Blick zu weiten, dass es auch andere Wege gibt und "normal" relativ ist. 

Die USA war für mich ein Land der Gegensätze. Auf der einen Seite wurde meine US-Debitkarte überall zum Bezahlen "zack" durch ein Lesegerät gezogen. Durchziehen - fertig! Auf der anderen Seite war es geläufig Dinge mit Schecks zu bezahlen. Es war spannend, schön und ein Augenöffner.

BWL • Karriere • Krankheit

Aufgrund meiner Leidenschaft für Mathematik, Unterlagen und der Arbeit in unserer regionalen Sparkasse, führte mich der Weg nach dem Abitur zum BWL-Studium. Meine Vertiefung und Passion wurde das Controlling bzw. Zahlen, Zahlen, Zahlen.

Meine beruflicher Weg startete in 2 der Top-100 Unternehmen in Deutschland. Als erstes ging es zum DB Fernverkehr ins Projektcontrolling nach Frankfurt am Main. Danach ins Ruhrgebiet zu einem nicht weniger unbedeutenden deutschen Unternehmen - der Brenntag.

Beide Unternehmen gaben mir das nötige Handwerkszeug für meine darauffolgenden Karriere in einem der ersten und bekanntesten StartUps in Berlin. Dort baute ich nicht nur das Controlling mit auf, ich wurde auch in unser Büro nach NYC entsendet. Dort und in L.A. kümmerte ich mich um das Controlling und die Finanzen.

Als Controllerin arbeite ich über die Jahre nicht nur eng mit der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern zusammen, ich optimierte auch "jeden" Prozess, der irgendwie ruckelte. 

Hier findest du mich auf LinkedIn.

Der Schrank des Grauens Nr. 2

Auf dem beruflichen Weg nach oben ging es gesundheitlich nach unten. Der Schlag kam 2016. Zu dem Zeitpunkt war mein vorher so perfekt organisierter Papierkram eine einzige Katastrophe. Nun hatte ich meinen eigenen Schrank des Grauens. 

War die Wende der "Umbruch" in Sachen Papierkram bei meinen Eltern in den 90ern, so war es bei mir - 30 Jahre später - mein busy Lifestyle sowie der neue digitale Papierkram.

Entspannte Ordnung war geboren

Während meiner Genesung wurde das Aussortieren und Organisieren meines Papierkrams Teil meiner Heilung. Zudem wurde mir schmerzlich bewusst wie wichtig gut sortierte Unterlagen in Krisen sind. Ich fragte mich wie es wohl Menschen geht, deren Beruf oder Passion nichts mit Papierkram zu tun hat. Entspannte Ordnung war geboren.

Ich habe all meine Erfahrungen aus meiner Karriere, den unterschiedlichen Ländern aber auch aus der Arbeit in einem digitalen StartUp einfließen lassen. Mein Hauptaugenmerk liegt immer darauf, dass es einfach, verständlich und praktikabel ist. Denn eines kann ich nach den Jahren im Business sagen - das einfachste System ist immer das Beste. Und Papierkram ist Papierkram, egal ob digital oder in Papierform, egal ob privat oder beruflich.

Seit 2017 berate ich jeden, der sich nach Struktur in ihren Unterlagen sehnt. Es braucht ein klares System, welches digital und in Papierform einheitlich ist. Idealerweise wird das genutzt was da ist & was die Technik von Haus aus mitbringt. Einfach & verständlich.

Am Ende zählt nur: Mit einem Griff das benötigte Dokument zu finden!

Schön, dass du zu mir gefunden hast!
Papierkram muss kein Bauchschmerzthema sein und deshalb bist du hier.

Ich habe mehr als 10 Jahre in internationalen Unternehmen gearbeitet bis ich 2017 Entspannte Ordnung gegründet habe.

Seitdem habe ich mit Tausenden von Menschen gearbeitet und gesprochen. Auffallend ist die große Verunsicherung, wenn es um den Papierkram geht. Was ist richtig, was ist falsch und geht es nicht einfacher?

Es geht einfach und darf einfach sein! Genau das Gefühl möchte ich mit dem Master-Ordner in die Welt bringen. Der Master-Ordner ist mein Kernprodukte und ein Ordnungssystem, welches mit einfach und intuitiv beschrieben werden kann. Es ist aus 3 Zutaten entstanden:

Leidenschaft

Schon in meiner Jugend liebte ich es Unterlagen einfach und übersichtlich für jedermann (damals die Familie) verständlich zu sortieren.

Berufliche Ordnung

Als Diplom-Kauffrau / Controllerin (in Deutschland, USA) bereitete ich Zahlen übersichtlich auf (v.a. für Vorstände, Abteilungsleiter, Geschäftsführer). 

Privates Chaos

Der Widerspruch der perfekten beruflichen Ordnung und dem persönlichen Chaos...

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2016 war ich auf einem Höhepunkt meiner Karriere. Seit einigen Jahren war ich von meiner Entsendung aus den USA zurück, hatte anschließend nebenberuflich meinen Bilanzbuchhalter gemacht und bis dahin erfolgreich unzählige Prozesse rund um Finanz-/Controlling-Abteilungen optimiert. Es lief also bestens und hätte so weitergehen können.

2015 und 2016 sollten jedoch anders werden. Mein neuer Job war als eine Herausforderungen gedacht, wurde jedoch zur unlösbaren Aufgabe. Die Arbeit zog mir unfassbar viel Energie, sodass ich privat keine Unterlagen mehr sehen konnte und meinen eigenen Papierkram hinten anstellte.

In dieser Zeit entwickelte sich still und heimlich mein persönlicher Schrank des Grauens. Ich warf die Post nur noch rein, schloss die Tür und die Augen ganz fest. 

Es kam der schmerzliche Tag X. Das sind die Momente über die niemand gerne spricht, über den ich vermutlich bald an anderer Stelle spreche.

Stück-für-Stück fing ich an mich durch die Berge an Unterlagen und offenen Themen zu arbeiten. Mir war heiß, mir war kalt, mir war zum Weinen zu Mute. Mit jedem Schritt wurde mir jedoch leichter. 

Aber ich musste auch feststellen, dass der Papierkram im Schrank nur der offensichtliche Teil des Problems war. Immer mehr Papierkram kam schon damals digital und auch den hatte ich vernachlässigt. Ich hatte 3 Passwörter, keine Datensicherung und hunderte ungelesener Mails. 

Ich musste mir etwas überlegen, um nicht ziemlich bald in der digitalen Flut zu ertrinken. Ich setzte mich hin und optimierte – zum ersten Mal seit langer Zeit – meine eigenen "Prozesse" und Daten.