Wie gestalte ich meinen Schreibtisch, um besser arbeiten zu können? Und nicht nur besser, es soll auch mehr Spaß machen, ich möchte mit einem Griff finden was ich suche & in kurzer Zeit schaffen was zu tun ist? Richtig? Geht es darum?

Und nun eine Frage von mir. Von was reden wir genau? Von deinem Schreibtisch-Schreibtisch oder von deinem digitalen Schreibtisch? Starten wir mit dem Schreibtisch-Schreibtisch!

Räume deinen Schreibtisch frei

Kennst du die Bilder aus Filmen, wenn Chefs in ihren großen lichtdurchfluteten Büros an ihrem fast leeren Schreibtisch sitzen. Es liegt nur 1 Sache vor ihnen. Die, die sie gerade bearbeiten. Das ist nicht nur in Filmen so. Bei den erfolgreichen Vorständen, die ich kenne, sieht es GENAU SO aus.

Schaue dir das ab!

  • Belasse nur das auf dem Schreibtisch, was du (täglich alle paar Minuten) für deine Arbeit benötigst. Alles andere verstaue in Schubladen, Boxen, Ordnern oder Mappen.
  • Räume deinen Schreibtisch (jeden Abend) nach der Arbeit auf. Das hilft dir morgens frisch zu starten und zaubert dir sicherlich ein Lächeln auf die Lippen… wenn dein Schreibtisch wie im Film aussieht.

Vermeide Unterbrechungen

Unterbrechungen sind der Produktivitätskiller Nr. 1. Experten gehen davon aus, dass das konzentrierte Arbeiten an einer Sache zur gefragtesten Qualifikation der Zukunft werden wird. (denn Wissen ist einfach, schnell & jederzeit verfügbar)

  • Lasse dich nicht von deinen eigenen Gedanken und Ideen unterbrechen. Lege dir einen Notizzettel bereit und notiere die schnelle Ideen für später. Das wichtigste – bleib bei der Sache, die gerade zu tun ist.
  • Und lasse dich auch nicht von Außen unterbrechen. Stelle alle technischen Geräte leise, lasse die E-Mails nicht aufploppen, übergebe der Mailbox deine Anrufe und sage deinem Umfeld, dass du bis dann und dann konzentriert arbeiten möchtest. Es wird dir niemand übel nehmen. Die Technik kann dir viel abnehmen und dir den Rücken freihalten… wenn du willst. Oft sind wir selbst diejenigen, die alle Nachrichten/Ablenkungen als Notfall und gleich zu beantworten einstufen.

Und die Unterlagen?

Ja, stimmt. Die Unterlagen müssen ja auch irgendwo bleiben. Am Besten in der Nähe des Schreibtisches und mit festen Regeln, was wo hingehört.

  • Aktuelle Dokumente oder Post kannst du in Ablagekörbchen „parken“, bis du Zeit hast sie zu bearbeiten.
  • Bearbeitete Dokumente sollten sofort weggeworfen oder in den entsprechenden Ordner/Hängeregister einsortiert werden. Es kostet mehr Energie, den Gedanken zu verdrängen, dass die Aufgabe noch wartet als die 30 Sekunden für die Ablage.
  • Alles was dein Unterbewusstsein die ganze Zeit wahrnehmen soll, wie bspw. schöne Bilder oder Sprüche könne an eine Pinnwand oder an die Wand. Dort können auch wichtige Listen hin, wo du immer wieder Informationen raussuchen musst.

Ja, mehr gibt es aus meiner Sicht nicht zu beachten für den Anfang.
♥Dein Schreibtisch sollte hübsch aussehen, praktisch sein & dir Ruhe zum Arbeiten schenken.♥

Dasselbe gilt für den digitalen Schreibtisch – dein PC, Laptop, Smartphone etc. Die gleichen Regeln können übertragen werden. Dazu hier mehr.

Und jetzt wünsche ich dir erst einmal viel Spaß bei der Organisation deines Schreibtisches!

Entspannte Grüße
Nadine

P.S.: Wenn du deine Unterlagen drastisch aussortieren möchtest. Dann habe ich hier den Geheimtipp – Codewort: Klärung deines Rentenkontos. Das ist der Wahnsinn, was du alles nicht mehr brauchst, wenn du dich darum gekümmert hast! Ansonsten sind Aufbewahrungsfristen das A&O für den altbekannten Papierkram & deshalb habe ich ein PDF zum Ausdrucken hier für dich (ganz nach unten scrollen).

Nadine Hirte– Inhaberin der Ordnungsberatung „Entspannte Ordnung“ & Moderatorin vom Podcast OrdnungHOCHzwei.