Nadine Hirte – Expertin für den beruflichen & privaten Papierkram, Inhaberin der Beratungsagentur „Entspannte Ordnung“ & Moderatorin vom Podcast OrdnungHOCHzwei.

Wie kann ich Geld sparen im AlltagIn diesem Artikel verrate ich meine größten Hacks bzw. Geheimnisse zu Papierkram, die richtig Geld kosten und im Umkehrschluss richtig Geld sparen. Und ich habe passend dazu eine Vorlage entwickelt, die ich ganz unten als kostenlosen Download verlinkt habe. Denn mit einfachen & wenigen Tricks lässt sich nebenbei Geld sparen. Der einzige Voraussetzung für meine Tipps ist: Ordnung & Überblick im (digitalen) Papierkram.

Um dir einen Überblick zu verschaffen, lade dir gerne meine Einnahmen-/Ausgabenliste herunter. Wie kannst du Geld sparen im Alltag? Und was ist dein Ziel? Möchtest du mit den geringeren Ausgaben einen Kredit abzahlen, in den Urlaub fahren, in deine Altersvorsorge investieren oder eine Reserve ansparen? je klarer du dein Ziel vor Augen, hast desto leichter wird es dir fallen, es zu erreichen.

Überblick schaffen

Verschaffe dir den Überblick über deine monatlichen Einnahmen & Ausgaben. Ich bin kein Fan von einem Haushaltsbuch. Es ist mir zu detailliert und macht viel Arbeit. Ehrlich gesagt macht es mir zu viel Arbeit & schnell bleibt das Buch unausgefüllt.

Mir geht es an der Stelle um den groben Überblick. Den kannst du dir anhand deiner Kontoauszüge & Kreditkartenabrechnung verschaffen. Notiere dir alle großen Ausgaben, in Euro.

Lade dir dafür gerne am Ende das Freebie zum Überblick gewinnen & sparen herunter.

So gelingt es Geld zu sparen

1 – Bankauszüge prüfen

Gerade, wenn du keine gedruckten Bankauszüge oder Kreditkartenabrechnungen bekommst, ist die Gefahr groß, die Auszüge nicht anzuschauen. Doch nur so, siehst du was wirklich auf deinem Konto los ist. Brauchst du das noch? Wie viel hast du ausgegeben? Wie viel ist noch drauf?

Ungenutzte Abos kündigen

Sicherlich sind dir beim Durschauen deines Kontoauszuges auch einige Positionen aufgefallen, die immer mitlaufen & die du schon gar nicht mehr wahrnimmst. Oftmals sind es Zeitungsabos, Musik- oder Videodienste aber auch Fitnessverträge. Gerade bei letzterem denken wir oft, „nächste Woche gehe ich wirklich wieder.“ All diese Dienste leben & profitieren auch von ihren Schläfer-Kunden. Zum einen weiß ich das aus meinen Jahren im Business, zum anderen aus meiner passiven Fitnessstudio-Zeit.

2 – Verträge aktualisieren

Einer der für mich wichtigsten Punkte ist es, Verträge und Kündigungstermine im Blick zu haben. Denn oftmals lässt sich Geld sparen oder bessere Konditionen für denselben Preis ergattern. Sogenannte Schläfer (Kunden, die ihre Verträge unbeachtet laufen lassen), sind den Firmen am Liebsten, weil sie am Meisten Geld bringen und keine Sonderwünsche haben.

Wenn das ok für dich ist. Ok! Wenn nicht, notiere dir mit Vertragsabschluss den spätesten Kündigungszeitpunkt. Im Online-Kalender ist das auch Jahre im Voraus möglich und im Papierkalender kannst du dir den Termin im Dezember als „Übertrag“ für das neue Jahr vormerken.

Zur Verdeutlichung ein paar Beispiele, an welche Verträge ich denke & was dabei zu beachten ist.

Stromanbieter

Bei Stromanbietern gibt es in der Regel eine Wechselprämie oder einen Neukundenbonus. Neukunde bist du teilweise schon nach 6 Monaten Nicht-Kunde-Seins. Das heißt auch, wenn du von Jahr zu Jahr zwischen denselben Anbietern hin und her wechselst, dann lohnt es sich trotzdem.

Ich empfehle die Nutzung eines Wechselportals wie Check24, Verivox und Co. Der Wechsel dauert nur ein paar Minuten und du kannst dich vom Portal erinnern lassen, wenn es Zeit wird den Vertrag zu erneuern.

Telefon

Gerade, wenn du so wie ich lange bei einem Telefonanbieter bist, wirst du merken, dass alle Neukunden tolle & günstige Tarife bekommen und nur du noch den alten – meist viel höheren – Tarif bezahlst. Hier ist es clever den Vertrag pro forma 6 Monate vor Ablauf des Vertrages zu kündigen. Dann wird dich höchstwahrscheinlich die Rückgewinnungsabteilung anrufen. Je weniger interessiert du am Bleiben bist, je besser wird ihr Angebot ausfallen. (meine Erfahrung) Sei freundlich aber bestimmt & habe ein paar gute Gründe für deinen Wechsel parat.

Versicherung

Hier lohnt es sich mit deinem Versicherungsmakler oder Ansprechpartner regelmäßig die Konditionen und Vertragsbedingungen durchzuschauen. Das hat nicht nur den Hintergrund, dass du für dasselbe Geld ggf. mehr Leistung erhältst, sondern auch dass der Vertrag immer deiner aktuellen Lebenssituation entsprechen sollte.

Die Liste ist beliebig fortführbar… Gas, DSL, Festnetz, Kabel… eben für alle deine Verträge.

Wenn du das Freebee ausdruckst & dir alle deine monatlichen Ausgaben notierst, fallen dir sicherlich noch einige Anbieter auf.

3 – Termine im Blick

Termine nicht im Blick haben, lässt dich Termine und Fristen verpassen, kostet ggf. eine Mahngebühr oder mehr. Es gibt tolle Papierkalender aber auch sehr praktische Online-Kalender. Bei Online-Kalendern ist der Vorteil, dass du deine Familie oder betreffende Personen zu dem Termin mit einladen kannst. Zusätzlich kannst du dir eine Erinnerungsfunktion einstellen, sodass du ein paar Stunden, Tage oder Wochen vorher eine Erinnerung bekommst. Auch wieder sehr praktisch für Termine, die noch weit in der Zukunft liegen und im Alltagstrubel untergehen können.

4 – Kassenbelege sammeln & Garantien nutzen

Eines der am einfachsten zu klärenden Themen, die manchmal richtig ärger machen können. Bewahre Kassenzettel einfach in Klarsichtfolien getrennt nach Jahr auf. Die Kassenzettel für besondere Anschaffungen, die bei einem Verlust oder Schaden für die Versicherung wichtig werden könnten, separat. Belege, die schnell verblassen, sicherheitshalber kopieren oder scannen. Mehr dazu findest du unter Clever aufbewahren, statt ewig suchen! (Gebrauchsanweisungen & Kassenbelege). Gerade für technische Anschaffungen werden oft Garantieverlängerungen angeboten. Achte besonders auf die kostenlosen und nehme diese in Anspruch. Ärgerlich, wenn etwas kurz nach 2 Jahren kaputt geht & du die Garantie nicht verlängert hast.

5 – E-Mails sind Post!

Siehe Punkt 1 – vielleicht bekommst du wichtige Vertragsunterlagen per Post und übersiehst die zwischen allen E-Mails. Ich empfehle zum einen die Anzahl der Newsletter zu reduzieren und zum anderen feste und regelmäßige E-Mail-Zeiten einzuplanen. Mein Lieblingsziel an der Stelle ist dabei die sogenannte Zero-Inbox. Das heißt, wenn ich fertig bin, ist jede E-Mail bearbeitet. Und zwar entweder komplett fertig, abgelegt oder auf meiner to-do-Liste. Genauso wie es mit der Post aus dem Briefkasten läuft.

6 – Online Sicherheit

Papierkram kommt heutzutage vermehrt digital. Ich kenne kaum jemanden, der noch nicht im Internet bestellt hat und bspw. eine Rechnung per E-Mail erhalten hat. Egal ob du im Internet shoppst, Bankgeschäfte erledigst oder einfach nur etwas liest… überall wo du einen Account anlegst und deine Daten hinterlässt, hinterlässt du auch einen digitalen Fußabdruck. Deine digitale Identität. Du wirst hier auf der Seite immer wieder Updates zu den Sicherheitsmaßnahmen finden. Das A&O sind sichere Passwörter, sichere Software und immer die aktuelleste Software. Lese jede E-Mail von unbekannten Absendern mit kritischem Auge und öffne Anhänge nur von bekannten Absendern. Mehr zum Thema digitale Sicherheit & digitale Ordnung findest du im Online-Workshop: Digitale Ordnung in 6 Schritten.

Als jährlichen Bonus…

solltest du immer deine Steuererklärung machen und ausrechnen lassen, wie viel du bekommst. Im Schnitt bekommt jeder Deutsche ca. 1000 Euro wieder. Mehr dazu erfährst du in meinen Steuerartikeln.

Freebie – Überblick gewinnen & sparen

Lade dir die kostenlose Checkliste ==> Freebie - Sparplan <== herunter & spare direkt los!

Entspannte Grüße
Nadine

Nadine Hirte– Inhaberin der Beratungsagentur „Entspannte Ordnung“ für alle Fragen rund um den geschäftlichen & privaten Papierkram (auch digital), sowie Moderatorin vom Podcast OrdnungHOCHzwei.

 

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